Wie es begann
Am 22. September 2003 kauften Hilde und Hendrik Reyskens - Vanholst den als Denkmal klassifizierten und in landschaftlich wertvollem landwirtschaftlichen Gebiet gelegenen Fonteinhof.
Für uns war es Liebe auf den ersten Blick. Schon bei unserer ersten Begegnung spürten wir die Seele des Fonteinhofs und es schien, als ob wir ihn schon seit Jahren kennen würden. Das war einfach unser Traum, und der Umfang der Arbeiten, die geleistet werden mussten, ließ uns nicht zurückschrecken. Wir folgten unserem Herzen und sind jeden Tag froh darüber!
Die Herausforderung, dem Fonteinhof neues Leben einzuhauchen, ihm wieder eine Funktion und einen Zweck zu geben und dabei seine Seele zu bewahren, haben wir mit ganzem Herzen angenommen.

Foto vor dem Umbau (Jahr 2000)
Es begann bereits im frühen Mittelalter, als der Fonteinhof bereits eine Festung war. Der Fonteinhof ist durch eine jahrhundertealte Lindenallee mit der kleinen, aus dem 13. Jahrhundert stammenden Sint-Niklaas-und-Dionysius-Kirche von Gotem verbunden. In dieser Zeit musste der Schlossherr die Kirche bauen und den Pastor benennen und bezahlen. Dadurch ist dies der einzige Ort in Limburg, in dem sich die Kirchenpforte und das Eingangstor des Fonteinhofs genau gegenüberstehen, ideal, um mit der Familie nacheinander zur Kirche zu laufen, wie es früher üblich war.
Das jetzige Eingangshaus stammt aus dem Jahr 1729 und damals war der Gewinn daraus Eigentum der Bürgermeister von Hasselt. In der Glanzzeit umfasste der Fonteinhof etwa 1.500 Hektar Land und hatte circa 30 Arbeitspferde. Zum Ende des 19. Jahrhunderts heiratete eine Tochter der Familie Briers den Ritter Lamine de Bex, einen Ingenieur aus Lutich. Dieser Herr entwickelte Fruchtpressen und so entstand 1914 der bekannte Looza Fruchtsaft auf dem Fonteinhof zu Gotem. Der Betrieb war hier bis 1936 niedergelassen. In den 1980er Jahren wurde Looza verkauft und damit begann der Verfall des Fonteinhofs.




















